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| Weingebiete und Wareninformationen |
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Weingebiete |
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Szekszárd |
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Das LISZT WEINGUT der SZEKSZÁRD RT.
bewirtschaftet über 100 ha Weinberge in den besten Lagen der Weinregion Szekszárd.
Das frühere Staatseigentum wurde 1994 privatisiert. Von den neuen Eigentümern -
der Familie Freiherr von Twickel - wurden in den letzten Jahren 60 ha Wein
(Cabernet, Merlot und Pinot noir) angebaut. Als Ergebnis der neuen Investitionen und einer qualitätsorientierten Arbeitsweise
in allen Bereichen sind die Produkte auf dem inländischen
und dem internationalen Markt immer erfolgreicher. |
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Erlau (Eger) |
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ist eine der schönsten Barockstädte des Landes, nach Budapest die älteste Kurstadt,
tausendjähriger Bischofssitz und heute Erzbistum. Die Stadt lebt von "Bad, Wein und Liebe".
Die bekannten historischen Weingebiete in Erlau und Umgebung bieten ausgezeichnete Rot und Weißweine,
die in jahrhundertealten Weinkellern gelagert werden.
Ungarns zweitgrößte Kirche ist die Basilika, sie besitzt Ungarns größte Orgel.
Der bestens gehütete Schatz der erzbischöflichen Schatzkammer ist
der Krönungsmantel der Habsburger Kaiserin Maria Theresia.
Die Barock- und Zopfstilgebäude und die im Rokokostil erbauten Paläste prägen die Stadt.
Die mittelalterliche Erlauer Burg war die unbesiegte Wehrburg in der Türkenzeit.
Das "türkische Bad" ist ein Andenken an die Badekultur, die sich hier während der türkischen
Besatzungszeit (1526-1686) entwickelt hat, das Wasser hilft auch bei rheumatischen Leiden.
Erlau ist die Heimat der feurigen Rotweine: Im "Tal der schönen Frauen" kann man
das weltbekannte "Erlauer Stierblut" in jahrhundertealten Weinkellern probieren. |
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Ödenburg (Sopron) |
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Das heutige Sopron entwickelte sich aus dem römischen Ort Scrabantia,
einer wichtigen Station an der Bernsteinstraße. Es liegt dicht an der
österreichischen Grenze zwischen Kiefern-wäldern und Weingärten, das Klima ist subalpin.
Wahrzeichen der Stadt ist der 61 m hohe Feuerturm. Den barocken Hauptplatz
prägt die "Ziegenkirche" (Benediktinerkirche), die im 17. Jahrhundert Schauplatz
von Krönungen und Landtagssitzungen war. Das Franz-Liszt-Museum zeigt
Ausstellungen über Stadtgeschichte, Volkskunst und angewandte Kunst.
Die Weingegend von Sopron ist eine der uraltesten Weinbaugebiete des Landes.
Trauben-kern-Fünde beweisen, dass sich hier schon die Kelten mit Weinbau beschäftigten.
Seither ist der Weinbau auf diesem Gebiet ungebrochen. Fast ein jeder hatte
einen Weingarten und seinen Keller und jeder Wirt verfügte hier über eigenes
Weinausschanksrecht. Ein vor dem Haus auf eine Stange gehängter,
frischer Tannenzweig zeigte wenn neuer Wein, beziehungsweise ein Strohbund
wenn alter Wein ausgeschenkt wurde. Mit einem roten bzw. weißen Band wurde
zur Kenntnis gebracht, ob der Wirt Rot- oder Weißwein verkaufte. |
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Villány |
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"Der Wein von Villány ist ein eleganter Wein, der Wein der Kavaliere
und der Damen" schrieb einst Béla Hamvas in seiner "Philosophie des Weins".
Das submediterrane Klima bringt die besten Rotweine des Landes hervor,
aber auch sonnengereifte, gehaltvolle Weißweine. Die erste ungarische
Weinstraße wurde im Herzen der historischen Weinregion zwischen Vil-lány
und Siklós eingeweiht.
Sie ist 30 Kilometer lang, umfasst 8 Siedlungen
und 2000 ha Weingärten. In Villány führt die Hauptstraße zwischen den
Kellereien zum Weinmuseum, das über die Geschichte des Weinbaus informiert.
Alle 2 Jahre finden im Oktober Rotweinfestivals statt. Am Berghang befindet
sich ein Statuenpark, wo im Sommer zahlreiche Bildhauer arbeiten.
Die Skulpturen der Künstler sind seit 30 Jahren Teil der Sammlung. |
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Tokaj |
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Die Weine mit dem höchsten Alkohol-, Zucker-, und Säuregehalt des
Landes stammen von Tokaj-Hegyalja. Über diesen Wein ist nur im Superlativ
zu sprechen, da er ein Heilmittel, ein wahrer Nektar ist.
Das Geheimnis
dieses Weines ist nicht in den klimatischen -, Lage-, oder Bodengegebenheiten,
sondern in der gemeinsamen Wirkung von diesen zu suchen. Der lange, dunstige
und sonnige Herbst ist günstig für das Einschrumpfen und die Überreife der Beeren. |
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Plattensee (Balaton) |
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Die Weine der Umgebung des Plattensees haben ihren eigenen Charakter.
Was auch immer der Grund sein mag, diese ist eine der berühmtesten Weingegenden
in Ungarn, - wo wir vor einem Weinkeller herumsitzend, allen unseren
Sinnesorganen ein Vergnügen bereiten können - da die Qualität der Weine mit
der Schönheit der Landschaft, sowie mit dem Anblick des Sees, der Weinberge,
der weißen Presshäuser und der sich bei den Füßen der Berge erstreckenden
kleinen Dörfer verbunden ist.
Viele Künstler und Gelehrte haben mit je einem
Werk dem Zauber der Landschaft gezollt und es ist auch kein Zufall, dass der
Wein von Ba-dacsony "der Nektar der Götter" genannt wurde. |
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Weine |
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Erlauer Stierblut |
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Nach der Legende stammt die Bezeichnung aus dem 16. Jh., als die Türken
die Stadt belagerten. Die Verteidiger tranken, um sich Mut zu machen, so viel Rotwein,
dass ihre Bärte und Kleidungen rot gefärbt waren.
Daraufhin ergriffen die Türken die Flucht,
weil sie annahmen, dass die Magyaren Stierblut getrunken hätten. |
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Villanyer Blauer Portugieser |
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Mit einer kleinen Anbaufläche von etwa 350 ha Rebfläche werden Rotweine
von hervorragender Qualität im sonnigen Süden von Ungarn erzeugt. Der Blaue
Portugieser ist traubig, weich mit wenig Gerbstoff. Er war wegen seines
Veilchendufts einst der Lieblingswein des Komponisten Franz Liszt.
Das zarte Bouquet erinnert auch an Heublumen oder Kaffee, der Geschmack ist fruchtig.
In guten Jahren können dichte Weine mit pfeffriger Frucht erzeugt werden,
die alterungsfähig sind. Da sich diese Rebsorte generell sehr rasch entwickelt,
sollte sie vorwiegend in ihrer Jungend getrunken werden. |
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Spirituosen |
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Aprikosenschnaps - "Fütyülös barackpálinka" |
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Wissen Sie, wer den köstlichen Tropfen für die große Welt entdeckt hat?
Der verstorbene Herzog von Windsor, damals Prince of Wales. |
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UNICUM |
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Im Jahre 1790 kreierte Joseph Zwack für den österreichisch-ungarische Kaiser einen UNICUM,
der schon kurze Zeit später zu einem Nationalgetränk der Ungarn wurde.
Durch die Herstellung aus über 40 Kräutern, die behutsame Destillation (aus den gemahlenen Kräutern wird nicht nur
- wie in der Schnapsherstellung üblich - ein Extrakt gewonnen,
sondern ein Teil wird auch destilliert) und der monatelangen Reifung in Eichenfässern,
erhält UNICUM seinen außergewöhnlichen Geschmack.
Dadurch wurde er weit über seine heimatlichen Grenzen bekannt und beliebt.
Seinen unnachahmlichen, angenehm bitteren Geschmack vermittelt UNICUM mit seinen 40% vol. am Besten pur getrunken.
Die Trinktemperatur und der Anlass kann aber auch je nach Geschmack variiert werden.
Gerade die jüngsten Verwender trinken UNICUM "on the rocks" und eisgekühlt als Aperitif oder einfach zwischendurch.
Die Markteinführung des Produkts "Unicum Next" im August 2004, an der auch die Kinder von Peter Zwack unternehmerisch beteiligt waren,
zeigt, dass das Unternehmen trotz großen Traditionsbewusstseins immer noch dynamisch und zukunftsorientiert agiert. |
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Gewürze |
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Gulaschcreme "Gulyáskrém" |
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Es muss endlich einmal enthüllt werden, dass jenes Gulasch,
das im Westen für ein solches gehalten wird, eine Art "pörkölt" ist;
das Originalgulasch ist nämlich eine Suppe! Obendrein wird es auch
noch falsch geschrieben. Also richtig ist gulyás.
Dieses Gericht ist von Pusztahirten erfunden worden. Er, der Hirte selbst, ist der "gulyás".
Seine Suppe ist als "die Suppe des Gulyás" zu verstehen.
Im Laufe der Zeit wurde dann sein Name einfach von der populären Speise konfisziert.
Es mutet ungefähr so an, als wenn man beim "Hirtenspieß" behauptete, man verspeise den Hirten… |
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Delikatessen |
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Pick Salami |
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Auch wenn die Salami ursprünglich aus Italien stammt, so hat sie doch durch
das Szegeder Unternehmen Weltruhm erlangt. Heute zählt die Pick Salami
wahrscheinlich den bekanntesten ungarischen Produkten, einzigartig im Geschmack
durch ihre besondere Würze und Räuchermethode. Die Pick Salami wird unverändert
seit 1869 aufgrund einer strenggehüteten Rezeptur gefertigt. Für die Ungarn ist
Ihre beliebte Pick Salami ein Stück Tradition und eine echte Spezialität. |
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Gyulaer kolbász |
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In Gyula und Umgebung hat die Schweine- Rindvieh- und früher
noch auch die Schafhaltung den Lebensunterhalt für viele Menschen gewährt. Die Hauptstraße
des Viehhandels führte durch Gyula, und die Gyulaer Viehmärkte waren weit bekannt.
Die großen Viehmärkte haben für den Tierhandel preisgünstigen Grundstoff gewährt
und damit wurde in der Gegend die Entwicklung des Metzger- und Fleischergewerbes gefördert.
Aus diesen Bedingungen folgend hatte die Stadt bereits 1848 über einen Schlachthof verfügt,
1868 wurde ein neuer Schlachthof gebaut.
Die Erfolgsstory eines der populärsten "Hungarika", die der Gyulaer Wurst, hatte damit ihren
Beginn im 19. Jahrhundert in dieser Manufaktur des Kurortes in der Tiefebene. Einige von den
Fleischern und Metzgern erlangte auf leitende Position und erwarb sich einen landweiten Ruf.
Auch von ihnen hat sich András Stéberl hervorgehoben. Sein
erfolgreiches Produkt die schmackhafte pikant gewürzte Gyulaer Wurst Wurst wurde auf der
Weltausstellung im Jahre 1935 in Brüssel mit der Goldmedaille ausgezeichnet.
Der Betrieb hat mit der Verstaatlichung eine rasche Entwicklung genommen. Die Technologie
und die eingesetzte Technik haben sich fortlaufend modernisiert. Das 1978 aufgebaute
Fleischkombinat hat eine bedeutende Kapazitätserweiterung und den Einsatz der hervorragenden
Technologien so in der Schlachtung wie in der Fleischverarbeitung mit sich gebracht.
Heute wird die Gyulaer Wurst immer noch nach altem Rezept im Fleischkombinat hergestellt. |
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Csabaer kolbász |
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Die echte, ursprüngliche Csabaer Wurst ist ein ausgesprochenes
Hausprodukt und kann daher nicht überall immer gleich sein. Das Gepräge der Csabaer Wurst
beeinflussen vielerlei Faktoren, so wie Rasse und Alter des Schweines, die Qualität und
Quantität des Paprikas und sein Mischungsverhältnis, der Grundstoff vom Rauch und die
Lagerung der Wurst usw. Letzten Endes gibt es so viel Gepräge wie Csabaer Häuser, allerdings
gibt es Eigenschaften, die man von jeder Csabaer Wurst verlangen kann. Kurz gesagt: die
Csabaer Wurst ist eine mit Paprika gewürzte, nur aus Schweinefleisch hergestellte, nicht
krümelnde, auch nicht ganz harte, saftige, scharfe, hellrotfarbige, wenig nach Rauch
schmeckende, haltbare Wurstdelikatesse.
Das Grundgewürz einer Csabaer Wurst ist die Paprika.
Außer Paprika und Salz ist zwar noch Kümmel und Knoblauch enthalten, aber keineswegs darf
der Geschmack von Salz, Kümmel oder Knoblauch auffallen, sondern muss in einer schönen Harmonie
zusammenfließen. Beherrschend ist Farbe, Geschmack und Schärfe der Paprika, weil die Tugend
einer richtigen Csabaer Wurst die Schärfe ist. Doch die edelsüße, farbgebende Paprika darf
auch nicht weggelassen werden, denn die Csabaer Wurst soll mit lebendiger roter Farbe den
Augen wohlgefällig sein und nicht gelblich, fahl, oder farblos wirken.
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| Ajándék Kód számot ide kell beirni: |
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