In der ungarische Küche gibt es viele Beilagen, aber Csipetke ist ganz sicher einer, die nicht mehr wegzudenken ist.
Auf Deutsch könnte man auch Kneifnudeln oder gezupfte Nockerln dazu sagen. Es handelt sich dabei um kleine Fleckerln, die einzeln gezupft (gekniffen) aus dem Teig gemacht und dann getrocknet sind.
Die Zutaten sind einfach: Mehl, Eier, wenig Wasser.
Man nimmt etwa 250 g Mehl, 1 bis 2 Eier und etwas Wasser. Die Zutaten einfach vermischen und gut durchkneten. Der Teig muss ganz fest sein, sonst hat man lasche Nudeln, die keine mag. Dann sollte der Teig mit Nudelholz etwa 4-6 mm dick ausgerollt werden. Kein Salz! Entgegen der Behauptung, man müsse zum Nudelteig Salz geben, muss man nicht. Die Nudeln werden entweder in Salzwasser oder in der Suppe ausgekocht und benötigen keine weitere Salzzugabe.
Jetzt schneidet man ein größeren Teil vom Teig ab und in der Hand zupft einzeln die Fleckerl. In manchen Gegenden Ungarns werden die Fleckerl mit einer leicht flüssiger Bewegung von zwei Fingern gleich noch gerollt, aber ich persönlich mag lieber als Fleckerl wie Kugel, ist aber wirklich nur Geschmacksache!
Die Fleckerlis kleben nicht an den Finger aber sehr gerne zu den anderen Teigstückchen, deshalb müssen sie beim Zupfen immer schön aufgelockert und bewegt werden.
Nun man hat einfach nicht immer Zeit, um Csipetke selber zu machen. Wir suchten uns eine Köchin aus Bonyhád in Rente, die für uns diese Spezialität mit der Hand macht und dazu die besten Zutaten und viel Zeit nimmt.
Sie bekommen bei uns eine geprüfte Qualität ohne Zusätze, traditionell gemacht aus Mehl, Eier, Wasser.
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